Sicherheitssysteme für Schulen

Weshalb sind Sicherheitssysteme für Schulen notwendig?

Die Sicherung der Schulen ist notwendig, da sich rückblickend eine Vielzahl an Straf- und Gewalttaten wie Diebstähle, Amokläufe und Vandalismus in Schulen abgespielt haben. Des Weiteren hat sich über die Jahre hinweg durch die gesellschaftlichen Veränderungen eine Anhäufung neuer Herausforderungen ergeben. Diesen vielfältigen Sicherheitsbedrohungen und Risiken muss wiederum durch lokal angepasste Maßnahmen entgegengewirkt werden. Damit dies bestmöglich gewährleistet wird, erfordert es ein differenziertes Sicherheitskonzept, welches durch die Kooperation aller Beteiligten erstellt werden muss.

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Mögliche Präventionsmaßnahmen

Um jeder Schule den bestmöglichen Schutz zu bieten, sollte vorerst eine Umfeldanalyse durchgeführt werden. Durch diese werden die lokalen Probleme sichtbar und es kann an den sinnvollen Stellen vorgebeugt und ein passendes Sicherheitskonzept erarbeitet werden.

Ein präventiver Aspekt wäre zum Beispiel eine Einlasskontrolle, die dafür sorgt, dass nicht autorisierte Personen keinen Zutritt zu dem Gebäude erlangen. Auch eine Türensicherung würde einen ähnlichen Effekt haben und die Schule sowohl nachts als auch in einer Krisensituation schützen.
Aber auch vorbeugende technische Maßnahmen sind beim Schutz der Schulen wichtig. Dazu zählt zum einen die Installation von Überwachungskameras, welche mögliche Verbrechen aufzeichnen und damit wichtige Beweise sichern, die die Strafverfolgung im Nachhinein erleichtern. Zudem würden diese abschreckend wirken, da die Täter sich der Aufzeichnung ihrer Straftat bewusst sind. Eine weitere präventive technische Maßnahme wären Einbruch- und Brandmeldeanlagen, mithilfe derer die Hilfskräfte durch sofortige Informationen frühzeitiger zum Einsatzort gelangen und schnelleres Handeln gewährleistet wird.

Des Weiteren können die Schüler und Lehrer zwar keine Übergriffe auf die Schulen verhindern, sie können sich allerdings durch Notfallübungen und Verhaltensprävention auf gewisse Situationen vorbereiten und lernen, bewusster zu handeln. Hilfreich wäre außerdem eine Sprechanlage, durch die in einer gefährlichen Lage mit den Betroffenen kommuniziert werden kann. Dies ist wichtig, damit das Risiko einer zusätzlichen Panik möglichst gering gehalten wird. Zudem ist es wichtig, verletzten Personen bestmögliche Hilfe zu leisten. Dies würde zum einen durch die Ausstattung der öffentlichen Einrichtungen mit Notfallkoffern erleichtert werden. Außerdem sollten die Flucht- und Rettungswege klar erkennbar sein und Barrierefreiheit bieten. Um dies sicherzustellen, sollte bereits beim Bau der Schule darauf geachtet werden, dass dies gewährleistet ist.

Um sich zu informieren und Rat vom Profi einzuholen, können Sie sich auch an die Mitarbeiter des Schlüsseldienstes Hamburg wenden. Sie beraten Sie gerne rund um die Ohr, sieben Tage die Woche.

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Konflikte mit den Sicherungsmaßnahmen

Hinter einer zeitlich aufwendigen Risikoanalyse jeder Schule steckt nicht nur eine Menge organisatorischer Arbeit, sondern auch ein großer finanzieller Aspekt. Dieser betrifft ebenfalls die Ausstattung, da moderne und technisch aktuelle Präventionsmaßnahmen keineswegs kostengünstig sind.
Des Weiteren könnte es bei der Installation von Überwachungskameras Konflikte mit Schülern und Lehrern geben, da es sich um einen Eingriff in die Privatsphäre handelt.

 


 

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Türschloss im Klassenzimmer

Neue Bedeutung der Türschlösser für Klassenzimmer

Infolge der vielen Amokläufe an Schulen wurde die Technik für Schlösser für die Klassenzimmertür aktualisiert. Diese Maßnahmen lassen sich schnell und effizient durchführen und bieten im Ernstfall eine sehr gute Sicherheit. Um einem Amoklauf an einer Schule zu begegnen, sind zudem viele einzelne Schritte erforderlich, damit ein ausreichender Schutz gewährleistet werden kann. Dabei wird immer bedacht, dass sich ein Schulgebäude nicht zu einer Festung entwickelt. Hinsichtlich der Klassenzimmertüren wurden amoksichere Schlösser entwickelt. Mithilfe spezieller Ausstattungspakete, die direkt für Schulen konzipiert wurden, konnten innovative Schlosskonzepte für die Türen entwickelt werden. Diese Schlösser fungieren als Notfallschlösser.

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Wie funktionieren die amoksicheren Türschlösser für Klassenzimmer?

Sollte es zu einem Notfall kommen, bieten die neuen Schlösser ein Maximum an Komfort. In einer Gefahrensituation wird auf der Türinnenseite lediglich ein Knauf gedreht, damit das Schloss optimal arretiert. Ein Zugang von außen ist sodann nicht mehr möglich.

Der Vorteil dieser Konzeption liegt darin, dass auch ältere Klassenraumtüren sehr leicht mit dieser Technik nachgerüstet werden können. Es müssen somit keine neuen Türen angeschafft werden. Eine Komplettumrüstung einer Schule mit Planungs- und Einbauzeit ist innerhalb weniger Wochen fertiggestellt. Fördermöglichkeiten sehen die Länder entsprechend vor, damit die Klassenzimmertüren amoksicher ausgestattet werden, da derart ausgestattete Türen Menschenleben retten können.

 

Vorteile der neuen Türschlösser für Klassenzimmertürschloss-klassenzimmer

Dank des Türknaufs können die Türen ohne einen Schlüssel von jeder Person verriegelt werden. Dies sichert alle Personen, die sich im Raum aufhalten. Gleichzeitig kann die Tür auch jederzeit wieder von innen geöffnet werden, wenn die Gefahr vorbei ist oder aber alle Personen fluchtartig den Raum verlassen müssen. Die innovativen Schlösser sind ein Beitrag dazu, ein Schulhaus baulich gegen Amokläufe zu sichern. Mittels der neuen Schlösser entsteht keine Verunsicherung anderer Schüler, weil die Schule hierdurch schon optisch nicht als Festung wirkt.

Der speziell entwickelte Knaufzylinder ersetzt den bisher bestehenden Schließzylinder. So kann die Tür von innen mit einem Drehknauf bedient werden und von außen mit einem Schlüssel. Besonders an dieser Konzeption ist, dass der neue Zylinder mit einer sogenannten Rutschkupplung ausgestattet ist. So kann die Tür nicht von innen durch Verschluss blockiert werden. Jederzeit kann die Tür mit einem berechtigten Schlüssel von außen aufgeschlossen werden. Von innen kann jede Person die Tür verriegeln oder entriegeln. Eine von innen verriegelte Tür kann von außen mit dem berechtigten Schlüssel geöffnet werden.Die Funktion wird rein mechanisch bereitgestellt. Für die neuen Türschlösser sind keine elektrischen Installationen erforderlich. Dies erleichtert den Umbau und beschränkt auch die Kosten.

 


 

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Das Schulsystem in Hamburg

Schulstruktur

Das Hamburger Schulsystem unterteilt sich in die Grundschule und anschließend daran in zwei Arten von weiterführenden Schulen. Der Beginn der Schullaufbahn jedes Kindes ist der Besuch der Grundschule, welche im Regelfall nach vier Jahren abgeschlossen ist. Nach dem Absolvieren der vierten Klasse besteht die Entscheidungsfreiheit, ob das Kind seinen weiteren Bildungsweg auf einer Stadtteilschule oder einem Gymnasium fortführt.

Diese freie Schulwahl ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn genügend Plätze auf der gewünschten Schule vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, entscheidet zum einen die Distanz zwischen Wohnort und Schule darüber, wer einen Platz bekommt. Des Weiteren haben weitere Geschwisterkinder auf der Wunschschule einen positiven Einfluss darauf, ob der jeweilige Platz an das Kind vergeben wird.
Insgesamt sind in Hamburg 58 Stadtteilschulen und 60 Gymnasien vorzufinden.

Bei beiden Auswahlmöglichkeiten sind sowohl alle Abschlüsse der Sekundarstufe 1 und 2 sowie das Abitur möglich. Der einzige zeitliche Unterschied besteht darin, dass die Stadtteilschule nach erst neun Jahren zur allgemeinen Hochschulreife führt und das Gymnasium bereits nach acht Jahren. Der Abschluss der Sekundarstufe 1, also der erste allgemeinbildende Schulabschluss, wird nach einer Gesamtzeit von neun Jahren erreicht, der mittlere Schulabschluss hingegen erst nach zehn Jahren.

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Unterschiede zwischen Stadtteilschulen und Gymnasien

Auf den ersten Blick scheinen die beiden Schulformen keine besonderen Unterschiede aufzuweisen. Dies täuscht allerdings, da sich die Stadtteilschulen und Gymnasien intern stark unterscheiden.

Der Unterricht der Stadtteilschulen bietet zusätzlich eine vermehrte berufliche Orientierung, welche bei den Gymnasien geringer ausgeprägt ist. Die Gymnasien hingegen haben einen anderen Aufbau der fünften und sechsten Klassen, da diese als pädagogischer Komplex die Beobachtungsstufe bilden und dort individueller auf die Schüler eingegangen wird.

Im Hinblick auf die Wochenstunden der jeweiligen Schulform unterscheiden sich diese ebenfalls. In der Stadtteilschule werden für jede Jahrgangsstufe mindestens 30 Unterrichtseinheiten mit einer Länge von 45 Minuten vorausgesetzt. In den Hamburger Gymnasien hingegen unterscheiden sich die vorgegebenen Unterrichtsstunden je nach Jahrgangsstufe. In der fünften Klasse sind dabei 30 Unterrichtsstunden vorausgesetzt, in der sechsten Klasse bereits 31 Unterrichtseinheiten mit jeweils 45 Minuten Dauer. In allen folgenden Jahrgangsstufen werden an den Gymnasien höchstens 34 Einheiten unterrichtet.

Besonderheiten bei Schülern mit speziellen Lernvoraussetzungen

Schüler und Schülerinnen mit besonderen Lernvoraussetzungen oder Behinderungen haben ebenfalls freie Auswahl darüber, ob und welche Regelschule sie besuchen wollen.

Die Stadt Hamburg bietet außerdem Sonderschulen an, bei denen Kinder mit beispielsweise sonderpädagogischem, geistlichem oder körperlichem Förderungsbedarf entsprechenden Unterricht erhalten. Durch diese Möglichkeit wird gewährleistet, dass bei den betroffenen Schülern die individuellen Entwicklungsprozesse unterstützt und bestmöglich gewährleistet werden.

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Das Konzept Gesamtschule

Neben dem traditionellen dreigliedrigen Schulsystem hat sich seit den siebziger Jahren eine weitere Schulform, die Gesamtschule, etabliert. Diese weiterführende Schulform zeichnet sich dadurch aus, dass Schüler hier gemeinsam lernen, egal welchen Schulabschluss sie anstreben. Sowohl Hauptschulabschluss, erweiterter Hauptschulabschluss oder Abitur sind an einer Gesamtschule möglich. Trotz vieler Gemeinsamkeiten gibt es in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Konzepte von Gesamtschulen. Dies drückt sich unter anderem schon im Namen aus: Integrierte Gesamtschule (in Rheinland-Pfalz), Gemeinschaftsschule (in Thüringen) oder Stadtteilschule (in Hamburg). Diese Schulform ist in Hamburg aus dem Zusammenschluss von Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und den Aufbaugymnasien hervorgegangen. Die bestehenden Gesamtschulen wurden 2010 geschlossen.

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Gemeinsam lernen mit Vorteilen für alle

Grundprinzip der Gesamtschule ist, dass Schüler aller Leistungsgruppen gemeinsam lernen. Zwar ist der Lehrstoff gleich, die Schüler bearbeiten jedoch das Thema auf unterschiedlichen Niveaus. Schwächere Schüler werden gezielt und individuell gefördert. Gleichzeitig findet ein Austausch unter den Schülern statt, indem ein Schüler einem anderen etwas erklärt und damit auch sein eigenes Wissen erweitert. Vielfalt und Toleranz stehen in einer Gesamtschule im Vordergrund beim gemeinsamen Lernen.

 

Kompetenzen stärken

Neben der Wissensvermittlung steht auch die Vermittlung von Lernkompetenz und Kompetenzen zur Berufsfindung im Vordergrund. Dazu gehört das Prinzip “Lernen lernen”. Statt einfacher Wissensvermittlung steht die Befähigung zum selbstständigen Wissenserwerb im Vordergrund. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Gesamtschulen bildet die Vorbereitung der Schüler auf den weiteren Ausbildungsweg. Ob berufliche Ausbildung oder Studium, mit zielgerichteten Kooperationen hat die Stadtteilschule in Hamburg viele Optionen. Partner sind beispielsweise die Handelskammer, die Handwerkskammer oder auch der UV Nord.

 

Lehren aus PISA

Das Konzept der Stadtteilschule wurde in Hamburg aufgrund des schlechten Abschneidens beim bundesweiten Vergleich der Schulleistungen entwickelt. Im Stadtstaat ist die Zahl der Hauptschüler mit schlechtem Schulabschluss besonders hoch, auch bei den Abiturnoten liegen Hamburger Schüler auf schlechten Plätzen.

Gerade vor dem drohenden Fachkräftemangel sind innovative Ansätze im Bildungssystem eine Antwort auf die Bildungsmisere. Während das traditionelle dreigliedrige Schulsystem auf eine frühe Differenzierung schon nach der vierten Klasse setzt, steht bei der Gesamtschule die individuelle Entwicklung der Schüler im Vordergrund.

 


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Gesamtschule in Hamburg

Bevor das Kind die Grundschule verlässt, müssen die Eltern entscheiden, welche weitere schulische Ausbildung absolviert werden soll. Generell haben Eltern in Hamburg die Auswahlmöglichkeit zwischen der Beobachtungsstufe des Gymnasiums, der Realschule und der Hauptschule. Alternativ können Eltern ihren Nachwuchs auch an einer Gesamtschule in Hamburg anmelden.

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Was sind Gesamtschulen?

Hamburger Gesamtschulen stehen allen Schülerinnen und Schülern offen, die aus der vierten in die fünfte Klasse versetzt wurden. Sie eignen sich für Kinder mit allen Interessen und Begabungen. In der Hansestadt Hamburg existieren zwei unterschiedliche Varianten der Gesamtschule. Bei diesen Formen handelt es sich um die kooperative Gesamtschule und die integrierte Gesamtschule. Integrierte Gesamtschulen unterscheiden sich in vielen Breichen von den klassischen Schulsystemen Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Die integrierte Gesamtschule wird in Hamburg als Regelschule anerkannt. Allen Eltern, die ihr Kind an einer integrierten Gesamtschule anmelden wollen, steht diese Möglichkeit offen. Schulabschlüsse von Hamburger Gesamtschulen werden in allen Bundesländern anerkannt.

 

Konzept der Hamburger Gesamtschulen

Eine Gesamtschule in der Hansestadt ermöglicht alle Abschlüsse – vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur. Alle Schüler und Schülerinnen lernen gemeinsam. Der wichtigste Unterschied zu den anderen Schulformen ist, dass in einer Gesamtschule leistungsschwächere Schüler ebenso gefördert werden wie leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. Ein weiterer Unterschied und großer Vorteil ist, dass kein Schüler nach der 6. Klasse wegen eines zu schlechten Notendurchschnitts von einer Gesamtschule in Hamburg abgeschult wird. Somit bleiben dem Kind die Klassengemeinschaft und die Lehrer als sozialer Bezugspunkt erhalten.

 

checkliste-gesamtschule-hamburgAnmeldung an einer Gesamtschule in Hamburg erspart Enttäuschungen

Die Auswahl der Schulform erfolgt meistens anhand des erhofften Abschlusses. Leider kommt es hier oft zu Enttäuschungen, wenn das Kind die schulischen Erwartungen nicht erfüllen kann oder mit der gewählten Schulform unterfordert ist. In diesem Fall muss die Entscheidung korrigiert werden.

Diese Situation lässt sich durch den Besuch einer Gesamtschule vermeiden. Nach der 6. Klasse muss keine Entscheidung über den angestrebten Schulabschluss getroffen werden. Schülern und Schülerinnen, die eine Gesamtschule in Hamburg besuchen, stehen alle Abschlüsse und Berufsmöglichkeiten offen. Die Möglichkeit, verschiedene Fächer und Kurse mit unterschiedlichem Leistungsniveau auszuwählen, ermöglicht allen Kindern eine Schulbildung, die ihren Interessen, Fähigkeiten und Leistungen gerecht wird. Bis zum Ende der 10. Klasse kann die Auswahl des Abschlusses noch geändert werden.

 

Gesamtschule in Hamburg ermöglicht es, fachliche Schwerpunkte zu setzen

Schüler, die eine Gesamtschule besuchen, können gemeinsam mit ihren Eltern entscheiden, in welchen Unterrichtsfächern sie Schwerpunkte setzen wollen. Eine Gesamtschule lässt Schülern Zeit und gibt ihnen die Möglichkeit, selbst ihre Stärken und Schwächen zu erkennen.

 


 

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