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Die Herausgeber
Diese
Web-Seite wird von Freunden der Gesamtschule herausgegeben. Ziel der
Veröffentlichung ist es, möglichst umfangreiches Datenmaterial und Informationen
über die pädagogische Arbeit der Gesamtschulen zur Verfügung zu stellen und
gleichzeitig ein Forum zur kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Problemen
unseres Schulwesens zu bieten, ohne die eine positive Weiterentwicklung auch der
Gesamtschule nicht möglich ist. Einige der mehr oder weniger regelmäßig
mitarbeitenden Gesamtschulfreunde lernen Sie auf dieser Seite kennen: Zum
Impressum gelangen Sie durch einen click hier. |
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Christiane Albrecht |
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Kay-Uwe von Appen |
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Frauke Baecker |
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Verena Blix |
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Wilfried Buss wurde am 13. Oktober 1951 in Leer geboren, ist verheiratet
und hat ein Kind im schulpflichtigen Alter. Seit 2001 ist er Mitglied der
Hamburgischen Bürgerschaft und dort im Schulausschuss stellvertretender
Fraktionssprecher. Er war lange Zeit als Lehrer an der Integrierten Gesamtschule
Walddörfer tätig.
Buss: „In meinem Beruf als Lehrer habe ich die
Idee und Praxis der Integrierten Gesamtschule kennen gelernt. Ihren Grundgedanken
der Chancengleichheit empfinde ich als Arbeiterkind als besonderes Kernstück der
Sozialdemokratie." |
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Luisa Fiedler wurde 1952 in Trient (Italien) geboren und hat zwei Kinder.
Von Beruf ist sie Lehrerin und arbeitet an der Gesamtschule Wilhelmsburg. Seit
Beginn dieses Jahres ist sie Mitglied der Bürgerschaft.
Fiedler: "Ich arbeite aus Überzeugung an
einer Gesamtschule; denn dort sehe ich für die Kinder insgesamt bessere Chancen
als im gegliederten Schulsystem. Als Bürgerschaftsabgeordnete werde ich mich
dafür einsetzen, dass Bildungspolitik den ihr gebührenden Stellenwert behält." |
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Helgrit Fischer-Menzel wurde 1948 in Nienburg geboren, ist verheiratet und hat zwei
Kinder. Von 1993 bis 1998 war sie Senatorin, Präses der Behörde für Arbeit,
Gesundheit und Soziales. Seit 1998 ist sie Mitglied der Bürgerschaft.
Fischer-Menzel: "Die Zukunftsfähigkeit
unserer Stadt hängt davon ab, wie wir unsere Jugend bilden, ausbilden und
qualifizieren. Hier sehe ich einen meiner Arbeitsschwerpunkte, dabei unterstütze
ich nachdrücklich die Entwicklung der Gesamtschulen." |
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Mathias Fromman,
Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord, 3 hat schulpflichtige Kinder auf zwei Hamburger
Gesamtschulen.
Fromman: "Die Gesamtschule ist die
Schulform, die am ehesten geeignet ist, die Entwicklung von Schülerinnen und
Schülern ihren Möglichkeiten entsprechend zu fördern. Sie ist damit aus
gesellschaftlicher Sicht die wirtschaftlichste Schule, weil sie aus den
eingesetzten Steuermitteln am meisten macht." |
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Carl-Ludwig Furck
(em.) Prof. für Schulpädagogik, Jg. 1923,
veröffentlichte bereits 1964 ein Modell "Schule für das Jahr 2000".
Eine Schule für alle Kinder und Jugendliche: Integration statt Selektion und
Gleichmacherei.
Furck: "Zu diesem Motto
stehe ich auch heute unverändert!" |
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Rainer Griep ist Schulleiter an der Gesamtschule
Eppendorf, ist 53 Jahre alt und verheiratet.
Griep "Ich bin sicher: Die Gesamtschule
wird sich wie in den meisten europäischen und außereuropäischen Ländern als
zukunftsweisende Schule durchsetzen. Sie kommt den individuellen Neigungen und
besonderen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler stärker entgegen, als dies
im gegliederten Schulsystem möglich ist. Sie erlaubt intensives Lernen bei hoher
Motivation und entsprechend guten Leistungen. Die besondere Organisationsform der
Gesamtschule macht es ihr möglich, demokratische Leistungsschule für alle
Schülerinnen und Schüler unserer Gesellschaft zu sein, ohne Ausgrenzung, im
Geiste der Toleranz miteinander zu leben. Das führt z.B. an meiner Schule, an der
Gesamtschule Eppendorf, zur täglichen Praktizierung eines Humanismus, der
Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung von Behinderten und Tendenzen des
Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft an der Schule keine Chancen gibt. |
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Ute Grottker |
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Marion Hanusch |
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Adrea Hilgers |
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Rainer Hoffmann |
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Wolfgang Huldisch |
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Wolfgang Kopitzsch |
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Anke Kuhbier: "Durch
meine drei Kinder wurde ich mit "Schule" intensiv vertraut gemacht. Ich
habe durch sie verschiedene Schulformen erlebt und bin überzeugt, dass die
Gesamtschule den beiden jüngsten einen sehr guten Start in ihr Erwachsenenleben
ermöglicht hat. Es war allerdings eine große Gesamtschule mit einem breiten
Kursangebot, einer eigenen Oberstufe, einer vielfältigen Schülerschaft aus
unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und unterschiedlichen
Begabungsniveaus. Leider haben gesellschaftliche Veränderungen dazu geführt,
dass nur wenige Gesamtschulen ihren politischen Auftrag einer integrativen Schule,
die allen Kindern individuell die besten Chancen bietet, noch erfüllen können.
Ich möchte dieses Ziel aber nicht aufgeben und beteilige mich an Bemühungen, die
Gesamtschule in ihrer ideellen Form zu retten - auch wenn dies nur im Rahmen einer
grundsätzlichen Schulreform möglich ist, oder wenn dies zu einer ganz neuen
Definition der Gesamtschule führen sollte. |
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Gerhard Lein ist Schulleiter der Gesamtschule Lohbrügge und seit
Jahrzehnten ehrenamtlich in den verschiedensten bildungspolitischen Gremien und
Organisationen tätig.
Lein: "Die SPD muss wieder anfangen, sich
mit Schulfragen auseinander zu setzen und nicht nach dem unverbindlichen Motto
"gute Schule kann man überall machen" im Grunde keinen
Gestaltungswillen mehr zeigen."
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Dietrich Lemke ist Pensionär. Vor dem Eintritt in den Ruhestand hat er als
Direktor des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung gearbeitet.
Die Gesamtschule kennt er wie auch das Gymnasium aus jeweils achtjähriger Praxis
von innen.
Lemke: "PISA hat gezeigt: Die
Sieger-Länder haben integrierte Schulsysteme. Wir sollten von ihnen lernen.
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Karen Medrow-Struß ist 41
Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 16 und 18 Jahren. Sie ist
Vorsitzende des ELTERNVEREIN HAMBURG e.V.
Medrow-Struß: "Bildung bedeutet für mich
neben dem Erwerb von Fachkompetenz ebenso das Erlangen von Sozial- und
Lebenskompetenz. Ich setze mich für die integrierte Gesamtschule ein, eine
demokratische Schule für alle Kinder, deren oberstes Prinzip Chancengleichheit,
Integration und Solidarität ist." |
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Maria Meuser |
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Dr. Bodo Schümann ist Geschäftsführer der
ELBE-WERKSTÄTTEN GmbH – Werkstatt für Behinderte
Schümann: "Ich habe selbst über zehn Jahre
an einer Gesamtschule als Lehrer gearbeitet, und zwei meiner Töchter haben sehr
unterschiedliche Gesamtschulen besucht. Aus diesen Erfahrungen komme ich zu dem
Urteil, dass diese Schulform pädagogisch am besten geeignet ist, immer noch
gültige Bildungsziele zu erreichen: Erwerb von Schlüsselqualifikationen,
soziales Lernen, offene Lernentwicklung des einzelnen, Fähigkeit zur
Kommunikation mit sehr unterschiedlichen Menschen, Verzahnung von theoretischem
Wissen mit praktischer Anwendung, Chancengleichheit aller Schüler, Motivation zum
lebenslangen Lernen. Neben den strukturellen Voraussetzungen hängt der Lernerfolg
in der Gesamtschule u.a. auch von Faktoren ab wie: Zusammensetzung der
Schülerschaft, Qualifikation der Lehrerschaft, den Schulprogrammen und auch einem
unverwechselbaren pädagogischen und gesellschaftspolitischen Profil in der Stadt
bzw. im Stadtteil." |
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Jens Schwieger |
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Ingrid Teichmüller ist Vizepräsidentin des Landesarbeitsgerichts. Sie hat zwei
Söhne in der Gesamtschule.
Ingrid Teichmüller: "Kinder wachsen je nach den Bedingungen im Elternhaus nur mit
Kontakten zu einem kleinen Ausschnitt der Gesellschaft auf. Die Gesamtschule ist
besser als alle anderen Schulformen geeignet, noch stärkerer Segmentierung
entgegenzuwirken."
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Frank Teichmüller ist Bezirksleiter Küste der IGMetall. Er hat zwei Söhne in
der Gesamtschule.
Frank Teichmüller: "Für mich ist wichtig, dass meine Söhne entsprechend
ihren Fähigkeiten gefördert, aber auch gefordert werden. Dazu zählt auch der
Bereich der sozialen Kompetenz, wie er nur in der Gesamtschule, zumal mit der
Möglichkeit der Integrationsklassen, geboten werden kann."
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Erika Woisin ist seit 1969 aktiv für sozialdemokratische Schulpolitik
tätig und hat lange Jahre in Elterngremien mitgearbeitet. Seit 1993 ist sie
Mitglied der Bürgerschaft.
Woisin: "In meiner politischen Arbeit steht
das "Thema Bildung ganz vorn. Dabei setze ich mich besonders für die
Stärkung und Weiterentwicklung der Gesamtschulen ein." |
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Jochen Wortelker ist Lehrer an einer Gesamtschule, ist verheiratet und hat
zwei schulpflichtige Kinder.
J. Wortelker: "Die Vorreiterfunktion, die
die Gesamtschulbewegung in den Gründerjahren in Bezug auf das Fach Arbeitslehre
hatte, muss sie sich heute im Bereich "Lernen mit Neuen Medien" wieder
erarbeiten. Hier sehe ich für mich ein wichtiges Betätigungsfeld." |
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Dietrich Lemke, Haselnussweg 41, 22175 Hamburg
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